Erfahrungsbericht: Withings Go (ein Tracker am Handgelenk)

Man kann ja nie genug Geräte mit sich herumtragen und deswegen habe ich mir auf einen Tipp von Martin Kay hin (wer sonst) eine Withings Go zugelegt, einen Tracker (Schrittzähler und Schlafmesser).

Warum rechts am Handgelenk einen Tracker, wo ich doch links schon eine Smartwatch trage? Überzeugt haben mich der verblüffend niedrige Preis trotz guter Besprechungen und vor allem die dank E-Ink Display konkurrenzlose Laufzeit von 8 Monaten durchgehend, das Ding muss ich also praktisch nie ablegen, auch und vor allem im Schlaf (bei Messungen) nicht.
Die Withings Go macht Laune, deshalb erzähle ich hier auch davon und zeige drei Bilder.

Der Schlafzähler ist überraschend präzise, obwohl eigentlich ja nur ein Bewegungssensor in dem Tracker verbaut ist (keine Blutdruck– und Herzfrequenzmesser o.ä.) und ich frage mich, wie der das unterscheidet, ob ich schlafe oder das Gerät einfach ablege, oder ruhig dasitze. Was er nicht hinbekommt: Schläft man abends auf dem Sofa ein o.ä., das wird nicht als Schlaf registriert. Der Schrittzähler wiederum, zumindest am Handgelenk, ist mit Vorsicht zu genießen und nicht sehr präzise. Ich zeige mal meinen gestrigen Tag, siehe Bild. Das, was ich markiert habe, da stand ich auf dem Crosstrainer, einen großen Peak kann man da aber nicht verzeichnen, weil er offensichtlich die Bewegungen nicht zuordnen kann.

(Lustig: Als ich gestern mal mit der entsprechenden Withings-App und der Handy-Kamera meine Herzfrequenz nach so richtig Treten und Schwitzen auf dem Crosstrainer  gemessen habe, da meinte er: „145 – zu hoher Ruhepuls, konsultieren sie bitte einen Arzt“. DAS. WAR. KEIN. RUHEPULS!!! Das kann man da aber leider nicht eingeben.)

Dann, ein großes Rätsel: Warum zeigt mein Aktivitätsdiagramm (rechts) gegen 8.00 Uhr am Morgen gestern so einen unglaublichen Peak?! Ich grübelte, was ich da gemacht hatte, und musste dann schallend lachen: Da hatte ich gekramt und aufgeräumt – mit Haftbefehl und Genetikk im Ohrhörer. Die entsprechenden Handbewegungen zu dieser Musik registrierte das Gerät offensichtlich als Hochleistungssport. LMFAO. Gröhl. Ich kann nicht mehr.
Egal, ich möchte die Withings Go jetzt schon nicht mehr missen. Fazit: Braucht man die zum Leben unbedingt oder ist das (auch) nur ein schönes Spielzeug? Nein und dezentes Ja.
Noch zwei Bilder: Einmal mit Musiksteuerstation auf der Smartwatch und Schrittzähler-Display (links) , und für die traditionelleren Leser hier noch zur Beruhigung: Ja, die Uhrzeit kann man mit beiden Geräten auch ablesen  (Bild Mitte).

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