Monat: September 2014

Gesehen: Sabotage (2014)

(Discl. Der Schwarzenegger-Film. Nicht das Hitchcock-Werk)
David Ayer, USA 2014, 109 Minuten.
Als Fan muss man sich immer noch an den partiellen Phantomschmerz gewöhnen, dass Arnie nun im Zwischenreich von früherer Event-Blockbuster-Glorie und rumänischen Heimkinopremieren gelandet ist, wobei die Tendenz angesichts der letzten Einspielergebnisse sich wohl eher budgetmäßig Richtung letzterem verschieben wird.
‚Sabotage‘ ist eine seltsame Mischung aus sehr sleazigem Cop-Thriller (muss ich wirklich Sam Worthington mit Goatee ertragen?!), recht splattrigem Serienkiller-Film und natürlich Arnold-Werk, der seine erste „Charakterrolle“ (hust) seit ‚End of Days‘ und dem Governator spielen darf. Der erhebliche, gesuchte und gewollte Blutrunst (große Blutbeutel statt CGI) und Arnold selbst sorgen schon für einigen Unterhaltungswert, ansonsten ist der Film trotz guter Ansätze (überzeugende Olivia Williams z.B.) aber eher misslungen, da die Story all zu wirr (inkl. willkürlich angetackertem Ende) und die Figuren zu austauschbar geraten sind. Wegen der genannten Punkte auf der Habensseite aber zumindest kurzweilig. 5-6/10 P.
Den Film gibt es in Deutschland uncut ab 18 und cut ab 16.

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